Sie wird immer beliebter und macht dem viel besuchten E5 richtig Konkurrenz. Kein Wunder, denn diese Alpenüberquerung beginnt mit einer Schifffahrt über den berühmten Königssee – einer der vielen Höhepunkte dieser abwechslungsreichen Wanderwoche. Der nächste ist die Überquerung des Steinernen Meeres, eines Karsthochplateaus, über das die Grenze zwischen Deutschland und Österreich verläuft. Szenenwechsel von den Nördlichen Kalkalpen in die Hohen Tauern und zur kleinen, gemütlichen Trauneralm. Zu Füßen des höchsten Berges Österreichs wird das Gelände alpiner. Dafür belohnt uns an der Pfandlscharte, 2665 m, ein Blick auf den Großglockner, 3798 m. Über den aussichtsreichen Wiener Höhenweg geht es hinüber auf die Alpensüdseite nach Osttirol. Weitere Stationen sind das Große Degenhorn, 2946 m, in den Villgratner Bergen, das Marchkinkele, 2545 m, oberhalb des Pustertals und dann natürlich die Drei Zinnen in den Dolomiten. Ich habe diese Tour im Auftrag von Bergspecht in Linz geführt. 

1. Tag: Gemeinsamer Aufstieg zum Kärlingerhaus, 
Treffpunkt am Königssee bei Berchtesgaden. Schifffahrt nach St. Bartholomä mit seiner malerischen Wallfahrtskapelle und der dominanten Watzmann-Ostwand. Über die Saugasse wandern wir hinauf zum Kärlingerhaus. 

2. Tag: Steinernes Meer – Trauneralm, 1530 m
Über die Hochfläche des Steinernen Meeres wandern wir in stetigem Auf und Ab zum Riemannhaus, 2177 m. Von hier geht es hinunter Richtung Maria Alm bis auf 1160 m. Bustransfer nach  Ferleiten (ca. eine Stunde Fahrt) an der Großglockner-Hochalpenstraße. Weiterfahrt und kurze Wanderung durch das reizvolle Käfertal zur Trauneralm. 

3. Tag: Pfandlscharte, 2665 m – Glocknerhaus, 2132 m
Auf alpinen Pfaden, in steilerem Gelände und über Schneefelder, ziehen wir unsere Spuren hinauf in die Untere Pfandlscharte, wo uns ein spektakulärer Blick auf den Großglockner belohnt. Über Mattenhänge geht es hinunter zum Glocknerhaus.

 

 

4. Tag: Wiener Höhenweg – Kals am Großglockner, 1324 m 
Kurzer Abstieg zum Margaritzenstausee, an dem der Wiener Höhenweg, einer der aussichtsreichsten Höhenwege der Glocknergruppe beginnt und am Lucknerhaus, 1918 m, endet. Einkehr und kurze Fahrt nach Kals. Übernachtung in einen Gasthof.

5. Tag: Großes Degenhorn, 2946 m – Innervillgraten, 1402 m
Von den Hohen Tauern wird hinüber ins Defereggental nach St. Jakob gefahren (ca. eine Stunde Fahrzeit). Von dort wandern wir über das Vilgrater Törl hinunter in das Tal wo wir mit dem Taxi zu unserm Gasthaus in Kalkstein gebracht wurden. 

 

 

6. Tag: Marchkinkele, 2545 m – Dreischusterhütte, 1626 m 
Durch das Oberhofertal zum Aussichtsgipfel am Grenzkamm zwischen Ost- und Südtirol. Der Toblacher Höhenweg leitet hinüber ins Silvestertal, oberhalb von Toblach. Hier erwartet uns der Taxibus, der uns auf die andere Seite des Pustertals ins Sexten bring von dort gehts mit dem Bus ein Stück Richtung Dreischusterhütte. 

 

 

7. Tag: Drei Zinnen – Rückfahrt
Dolomitenlandschaft pur auf dem Weg zur Drei- Zinnen-Hütte. Der Blick auf die legenären Nordwände der Drei Zinnen ist immer wieder beeindruckend. Über den Paternsattel wandern wir hinüber zur Auronzohütte und erleben die Drei Zinnen von der weniger bekannten Südseite. Einen kurzen Stop machen wir auf der Berühmten Drei Zinnen Hütte. 

 

 

Eine grandiose Wander Woche ging mit dem Blick auf die drei Zinnen zu Ende. Es ist eine spannende und abwechslungsreiche Tour, die aber Trittsicherheit und eine gute Kondition abverlangt.